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15.10.2019

Neues aus der Kultur

Populisten haften für ihre Kinder

ONKeL FISCH
Freitag, 11. Oktober 2019
20.00 – 22.00 Uhr (inklusive Pause)
Bürgerhaus Ibbenbüren


Foto: Rainer Holz
Ein satirisches Überlebenstraining für Politikverdrossene: Wer im Politik-Dschungel dem gemeinen
Populisten in freier Wildbahn begegnet, der sollte die nötige Survival-Ausrüstung dabei haben: Ein hysterieabweisendes dickes Fell, eine Polit-Parasiten-Impfung und ein klares Profil für einen sicheren Stand.
Das Satire-Duo ONKeL FISCH hat den Erste- Hilfe-Rucksack geschnürt und wagt sich tief in den Sumpf der einfachen Wahrheiten. Dorthin, wo einige Fragen noch ungeklärt sind: Gelten die Menschenrechte für alle Menschen? Was genau ist die Alternative zu Fakten? Und wenn Populismus die Antwort ist, wie doof war dann die Frage?
In ihrem neuen abendfüllenden Programm streiten, singen, tanzen und spielen sich die Bewegungsfanatiker von ONKeL FISCH durch ein Politik-Survival-Action-Kabarett.
Das Duo ONKeL FISCH gründete sich 1994. Adrian Engels und Markus Riedinger haben seitdem nicht nur hunderte Bühnen in ganz Deutschland abgerissen, sondern auch Radiohörer mit tausenden Sketchen begeistert (WDR 2, WDR 5, SWR 3, Eins Live, HR 3, u.v.a.)
und Fernsehsendungen (Nightwash, Stratmann‘s, SWR Late Night u.v.a.) bereichert, geschrieben und selbst produziert.
Einzelkarten sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Ibbenbüren, über die
ProTicket Hotline (0231 – 917 2290) oder über das Internet (www.proticket.de/ibbenbueren) erhältlich.


Lachkoma

Dresdner Herkuleskeule
Freitag, 08. November 2019
20.00 – 22.20 Uhr (inklusive Pause)
Bürgerhaus Ibbenbüren


Foto: Robert Jentsch

Lachen, wenn's zum Heulen ist - Rainer Bursche veraschiedet sich von der Bühne

Seines Erfolgs wegen bleibt das Programm auch nach über zweihundert Vorstellungen weiterhin im Spielplan. Von der Begeisterung der Zuschauer her rühren Gästebucheintragungen wie „Ihr bringt die Seele und das Herz zum Lachen - tolle Schauspieler, super Stück!“ Wer Lust auf politisches Kabarett hat, in dem sich intelligent geblödelter Scharfsinn mit provokant aktuellem Kabarett mischt, sollte das Programm nicht verpassen. Auf der Bühne stehen Rainer Bursche, der als sächsischer Schweijk von den Dresdner längst geliebt wird. Nach 25 Jahren am Dresdner Kabarett verabschiedet er sich mit diesem Programm von seinem Publikum. Dagegen steht Anna Marie Lehmann zum ersten Mal auf den Kleinkunstbrettern, nachdem sie am Deutsch-Sorbischen Volkstheater auf den Brettern der großen Kunst stand. Als Dritter im Bunde spielt Alexander Pluquett, der mitsamt seiner Trompete aus dem hauptstädtischen Kabarett DIE STACHELSCHWEINE in die elbflorenzer Provinz sprang. Die Herkuleskeule ist bekannt für ihre Musikalität, und Thomas Wand ist mehr als der Mann am Klavier: Er ist gleichzeitig Komponist, Dozent und Tonmeister.
Einzelkarten sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Ibbenbüren, über die
ProTicket Hotline (0231 – 917 2290) oder über das Internet (www.proticket.de/ibbenbueren) erhältlich.


FILAMENT - Circus Club

Akrobatische Zirkusshow der Superlative im Bürgerhaus


Foto: FILAMENT, Milos Salek

Mit einer Zirkusshow der Superlative startet das Theaterabonnement Extra am 07. Oktober 2019 um 20.00 Uhr im Bürgerhaus. Acht junge Tänzer*innen erzählen ohne Worte eine Geschichte über das Erwachsenenwerden.

Alles ist dynamisch, originell und farbenfroh in dieser ausgelassenen Show. Auf faszinierende Weise erzählt der Schöpfer der Show, Joseph Pinzon, anhand akrobatischer Glanzleistungen eine komplette Geschichte. Der rote Faden des fantasievollen, spartenübergreifenden Spektakels sind fünf Filme der 1980er Jahre: „The Breakfast Club“, „Darf man nur als Erwachsener“, „Ferris macht blau“, „Die Goonies“ sowie „A Chorus Line“.

Emotionen, Pubertätsnöte und Freundschaften verschmelzen in abwechslungsreichen, komödiantischen Szenen mit rhythmisch vielschichtigem Soundtrack und pulsierendem Lichtdesign zu einem experimentierfreudigen Akrobatik-Mix.

Die vielseitigen internationalen Artist*innen aus Australien, Kanada, den USA und Deutschland verkörpern acht typische Teenager: die Coole, den schüchternen Nerd, das Mädchen von Nebenan, den Frauenschwarm, das Traumpaar, das Mauerblümchen und natürlich den Neuen, der die Freundesclique gehörig aufmischt. Sie alle versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Herauszufinden, wer man ist, die erste Liebe, der erste Herzschmerz – all das sind Themen des Erwachsenenwerdens.

In stetiger Bewegung treffen die Akteure in verschiedenen Konstellationen aufeinander. Die Handlungsstränge werden von akustisch untermauert. Harte Stakkato-Klänge, abgehackter Rapper-Sound oder leise, verträumte Melodien. Passend dazu das Lichtspektakel, das von Szene zu Szene wechselt. Brücke zwischen allen Elementen ist die Eleganz der Schwerelosigkeit.


Foto: FILAMENT, Milos Salek

Mit einem der bedeutendsten Preise des Zirkusshow Genres, dem „Best Circus & Physical Theatre Award des Adelaide Fringe Festivals“, ausgezeichnet, dürfen sich die Zuschauer*innen auf einen atemberaubenden Abend freuen.

Einzelkarten sind bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in Ibbenbüren, über die ProTicket Hotline (0231 – 917 2290) oder über das Internet (www.proticket.de/ibbenbueren) erhältlich.


Foto: FILAMENT, Milos Salek

 

 

Kultursaison 2019/20
mit großem Erfolg eröffnet!

Peer Gynt“ als wuchtiges Rockmusical im Ibbenbürener Bürgerhaus

Neue Facetten für Bühnenklassiker

Von Holger Luck

IBBENBÜREN. Mit einer Deutschlandpremiere startete am Donnerstagabend das städtische Kulturprogramm 2019/20. Nach „Hamlet“ im letzten Jahr, brachte die Opernwerkstatt am Rhein mit „Peer Gynt“ erneut einen Bühnenklassiker in rockigem Gewand auf die Bühne. Die Zuschauer im gut gefüllten Bürgerhaus erlebten eine wuchtige Inszenierung mit wenigen Längen und ganz vielen großen Momenten.

Peer Gynt. Die tragische Geschichte des aufschneiderischen Fantasten aus der Feder von Henrik Ibsen hat schon viele Adaptionen erfahren. Mit Sascha von Donats Inszenierung als Rockmusical gibt es nun eine weitere, eine ungewöhnliche, für manchen vielleicht auch gewöhnungsbedürftige. Ein künstlerisches Experiment, das dem Regisseur und dem spielfreudigen Ensemble der Theaterwerkstatt am Rhein zu großen Teilen überaus gelungen ist.

Hier und da hatte das Stück ein paar Längen und geriet manchmal, vor allem im Mittelteil, ein wenig zu skurril und überdreht. Die ansonsten dichte und gefühlvolle Inszenierung machte kleine Schwächen allerdings locker wett. Vor allem die großartige Musik riss das Ibbenbürener Publikum mit, nachdem es zunächst eine Weile gebraucht hatte, um mit dem Stück warm zu werden. Immer wieder standen die modernen Popsongs im reizvollen Kontrast zur antiquierten Sprache der von Christian Morgenstern übersetzten, norwegischen Vorlage aus dem 19. Jahrhundert.

Besonders schön harmonierten Musik und Dramenhandlung als sich Peer (Gerrit Hericks) und Solveig (Asya Pritchard) zu Lady Gagas „Shallow“ erstmals näher kamen, als die Trolle mit „Pogo in Togo“ förmlich über das Theaterpublikum herfielen und als der alternde Peer Gynt mit dem grandiosen Radiohead-Klassiker „Creep“ seine Verzweiflung zum Ausdruck brachte. Bei alldem glänzten die Akteure gesanglich ebenso wie schauspielerisch. Die zentrale Bedeutung der Musik wurde durch die mitten auf der Bühne spielende Liveband noch um einiges deutlicher.

Den Handlungssprung von 30 Jahren markierte die Pause. In der zweiten Hälfte nahm sich das Stück vermehrt die Freiheit für zeitkritische Anspielungen. So traf Peer Gynt im Irrenhaus auf „besorgte Bürger“ und US-Präsidenten, die von Mauern träumen.

Ohne solche Handlungsbrüche und vor allem ohne die mehr als gelungene Musikauswahl wäre das Stück mit fast drei Stunden Spielzeit sicher auch für hart gesottene Theaterfreunde eine Herausforderung gewesen. So aber bot es beste und kurzweilige Theaterunterhaltung mit großer atmosphärischer Dichte, zu der nicht zuletzt die rustikalen Kulissen aus rauen Felsen, die Schattenspiele, der Kunstschnee und der wabernde Nebel beitrugen.





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Zum Tausch von Aboterminen, muss die betreffende Karte beim Kulturamt vorliegen (postalisch, persönlich, an der Abendkasse).

 

Eintrittskarten

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Kulturhaus
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